Herausgeber: Reisemobil-Club Mittelbaden e.V. Ausgabe 76 - Dezember 2024 e.V.
RMC Mittelbaden e.V. Nr. 76 WIR Vorstandswort Der (fehlende) Crash Sensor Von Mitteltal durch den Schwarzwald Sommerurlaub 2024 im Fichtelgebirge Pressemitteilung Albert Knaus Waldgasthöfe (1) Ungenutztes Potenzial „Zum Wohl – Die Pfalz“ in Dierbach Norwegen 2024 Personalausweis und Reisepass Wohnmobil – Urlaub ist beliebt Bei Christel und Klaus in Hesselbach Österreich – Maut wird deutlich teurer Stellplatz News Achtung: Führerschein umtauschen Ein deutsch/griechisches Wochenende Krabbenkutter Digitalisierter Stellplatz in Celle Umweltauswirkungen von E - Bikes Schlösser in Baden VW – Bus mal anders ! Vorsicht Suchtgefahr ! Weihnachtsgrüße RMC M – Kalender 2025 Inhalt 2 53 5 6 10 13 15 16 18 22 27 29 30 36 38 41 42 44 47 49 3 50 54 6 18 49 55 56 Herausgeber: Die Vorstandschaft des RMC Mittelbaden e.V. Paul Risch Alle Verantwortlichen sind über das Internet www.rmc-mittelbaden.de, oder unsere E-Mail-Adresse wir-redaktion@online.de erreichbar. Die in diesem Heft gedruckten Berichte und Briefe sind persönliche Meinungsäußerungen der WIR-Leser. Nachdruck nur mit schriftlicher Genehmigung des RMC Mittelbaden e.V. Redaktion und Druck: Martin Lenz, Wolfgang Karius, Tom Milkowsky Impressum RMC Mittelbaden e.V. 30 22 42 50
RMC Mittelbaden e.V. Nr. 76 WIR von Paul Risch Liebe reisemobile Freundinnen und Freunde, uch das Jahr 2024 geht zu Ende. Wir blicken zurück auf schöne Ausfahrten und interessante Stammtische. Danken wollen wir für die Organisation, der Weihnachtsfeier 2024, von Anne-Marie und Achim, die uns wieder zum Boule-Club nach Kaltenhouse eingeladen haben. Dort ist wieder ein schönes Programm, als Jahresabschluss, geplant. Auch Jubilare gilt es anlässlich der Feier zu gratulieren: 30 Jahre: Siegfried und Hilde Schneider 20 Jahre: Lars und Helen Timmermann 10 Jahre: Peter Nienhuys Im Namen der gesamten Vorstandschaft: „Herzliche Glückwünsche zum Jubiläum!“ Danke für die lange Treue zu unserem Reisemobil-Club Mittelbaden e.V. Unser Kalender 2025 steht. Wir sind sehr froh, dass wieder einige Ausfahrten geplant werden konnten zu neuen interessanten Zielen. Lasst Euch überraschen! Weihnachten 2024 rückt in greifbare Nähe. Die gesamte Vorstandschaft wünscht Euch und Euren Familien, von Herzen, ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest! Für das neue Jahr 2025 allerbeste Gesundheit, Freude und Glück! In diesem Sinne, herzliche Grüße Euer Paul A Vorstandswort 3
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RMC Mittelbaden e.V. Nr. 76 WIR von Martin Lenz er fehlende Crash Sensor bei einer Verkehrskontrolle hat Wolfgang in unserem WIR Nr. 75 zum Anlass genommen und uns über die Gesetzeslage und die Möglichkeit einer Nachrüstung gut und ausführlich informiert. Zur Vorgeschichte: am 27.04.2024 wurde ich in Haslach im Kinzigtal bei einer Polizeikontrolle auf die Seite gewunken. Welche Gedanken sausen einem da in kürzester Zeit durch den Kopf? Fahrzeugpapiere, Führerschein und Perso dabei? Gesamtgewicht trotz Motorroller noch i.O.?. Noch manches andere überlegt man in Sekundenschnelle. Woran man nicht denkt, das ist der Gaskasten. Nach über 30 Jahren Wohnmobilfahren hatte noch nie irgendjemand meinen Gaskasten sehen wollen. Nun stand vom Polizeirevier Haslach der Polizeibeamte ???? neben der Fahrertür und erklärte mir nach einem freundlichen „Guten Morgen“ dies ist keine Fahrzeug- oder Personenkontrolle, dies ist eine Gas-Kontrolle. Darf ich bitte ihren Gaskasten anschauen. Plötzlich waren sie wieder da die rasenden Gedanken. Oh, wie sieht es denn in unserem Gaskasten aus. Abwasserschläuche und Fußmatten sind ein Teil des Equipments das dort außer 2 Gasflaschen gelagert ist. Aber all dies war es nicht. Der Polizeibeamte interessierte sich nur für den fehlenden Crashsensor und die fehlenden Schlauchbruchsicherungen. Zusätzlich war noch eine Gasflasche geöffnet was nach gültigem Recht ohne Sensoren nicht zulässig ist. Wie endete denn nun diese Geschichte? Nach 4 Monaten und 3 Tagen erhielt ich einen Bußgeldbescheid über 128,50 Euro. Zahlbar innerhalb zwei Wochen. Eigentlich dachte ich, dass es nach 3 Monaten eine „Verfolgungsverjährung“ gibt. Leider ist dies nicht immer der Fall. Auf der Seite des Bundesverkehrsministeriums steht folgendes zu lesen: Eine Ordnungswidrigkeit wie in unserem Falle verjährt bei einer Geldbuße unter 1.000,- Euro erst nach 6 Monaten. Eine Verkehrsordnungswidrigkeit verjährt wie vermutet schon nach 3 Monaten. Pech gehabt. Inzwischen hat unser Wohnmobil einen Crashsensor und die Schlauchbruchsicherungen. Auszug aus: Gesetz über Ordnungswidrigkeiten (OWiG) § 31 Verfolgungsverjährung! Ordnungswidrigkeiten Geldbuße bis 15.000 € 2 Jahre Geldbuße bis 2.500 € 1 Jahr Geldbuße bis 1.000 € 6 Monate Verkehrsordnungswidrigkeiten 3 Monate D Der (fehlende) Crash Sensor 5
RMC Mittelbaden e.V. Nr. 76 WIR von Martin Lenz ie 24. Rollertour fand in Baiersbronn Mitteltal auf dem Campingplatz Tannenfelsen statt. Von hier aus fuhren wir zwei beeindruckende und vor allem kurvenreiche Touren. Ausgearbeitet wurden die Touren von Paul, der die beiden Strecken vorher gründlich abgefahren hatte. Da er selbst nicht mehr mit dem Roller unterwegs ist, fuhr Franz der Kolonne von bis zu 11 Zweirädern und davon ein Dreirad voraus. Begonnen hat dieses lange Wochenende allerdings mit einem kulinarischen Highlight. Anlässlich seines 75.Geburtstags hat uns Paul zu einem Imbiss und Umtrunk eingeladen. Dafür unser aller Dank. Den Abend verbrachten wir in gemütlicher Runde und erzählten wieder von Erlebnissen die oft an (Jäger-) Womolatein erinnerten. Man konnte es fast nicht fassen, was der eine oder andere aus seiner Lügenkiste alles auspackte. D Von Mitteltal durch den Schwarzwald 6
RMC Mittelbaden e.V. Nr. 76 WIR Am Freitagmorgen ging dann die Rollertour durch den Schwarzwald los. Bei der Klosterruine Allerheiligen lag unser erster Stopp. Hier erhielten wir einen Intensivkurs über das ehemalige Kloster und die darum herum liegenden Gebäude. Die nächste Station war der Startplatz der Gleitschirmflieger bei der Zuflucht. Im Natur- und Sporthotel Zuflucht, auf einer Höhe von 965 m legten wir einen Zwischenstopp ein, um unsere durstigen Kehlen zu kühlen. 7
RMC Mittelbaden e.V. Nr. 76 WIR Am Abend saßen wir in der Nähe des Campingplatzes in der „Tannenmarie“ zum Nachtessen. Zurück zum Stellplatz gab es wieder Geschichten aus vergangenen Ausfahrten und Reisen. Pünktlich um 10 Uhr am Samstagmorgen ging es dann zur nächsten Runde los. Wohlklingende Ortsnamen wie Baiersbronn, Klosterreichenbach, Erzgrube mit der Nagoldtalsperre, Garrweiler, Beuren, Aichhalten, Bad Teinach, Neubulach, Altensteig, Pfalzgrafenweiler, Obermusbach lagen an der Strecke bis wir wieder in Mitteltal ankamen. Einen ungeplanten und einen geplanten Stopp gab es auf dieser Tour. Der ungeplante fand in Simmersfeld an der MZB Tankstelle der Firma Schlecht statt. Hier musste Franz mit Hilfe vieler Hände seine Benzinleitung reparieren was auch erfolgreich abgeschlossen wurde. Der geplante Stopp war im Brauhaus Rössle in Neubulach in der historischen Altstadt zum Mittagessen. Es war eine sehr schöne 24. Rollertour. Wir hoffen alle, dass es im Jahr 2025 eine Fortsetzung gibt. 8
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RMC Mittelbaden e.V. Nr. 76 WIR von Paul Risch chon im Herbst war unser Sommerziel 2024 klar. Wir wollten einmal wieder zu einem Reisemobil-Treffen, organisiert und durchgeführt von Albert u. Kerstin Knaus. Wir haben uns so für gute 3 Wochen eingerichtet. Unser 1. Ziel war der Großraum Würzburg, dann verbrachten wir einige Tage in Bad Windsheim mit der speziellen Franken-Therme mit seinem Salzsee. Anschließend ging es nach Rothenburg o.d.T., drei Tage verbrachten wir dort. Leider auch im Sommer ein Touristenziel aus aller Welt. Auf dem Stellplatz eine ununterbrochene Anreise von Bussen! Weiter ging es nach Bamberg, dort auf den Stellplatz (Bischberg) direkt am Main, Bushaltestelle in unmittelbarer Nähe zur Stadtbesichtigung nach Bamberg. Bamberg eine Stadt mit noch 60 Brauereien, nicht zu glauben! Nach einigen Stunden Fußmarsch zu den Sehenswürdigkeiten, waren wir froh, am Abend wieder auf dem Stellplatz zu entspannen. 1 ½ Wochen waren wir nun schon unterwegs. Unser nächstes Ziel: über Bad Berneck – Bischofsgrün nach Nagel. Reisemobil-Treffen Fichtelgebirge 2024 im Kräuterdorf Nagel am See. Thema war: „Entspannung in herrlicher Natur mit kulturellen und kulinarischen Höhepunkten in Bayern und Böhmen!“ Vom 4. Juli bis 11. Juli war, wie bei allen früheren Veranstaltungen, über Monate von Albert und Kerstin Knaus alles perfekt geplant und organisiert. Die Fahrten durch das Fichtelgebirge erinnerten uns an unsere Heimat im Schwarzwald. Fast wie auf der B 500! Bei sommerlichen Temperaturen verbrachten wir wunderschöne Tage, bei denen nichts fehlte. Um meine Ausführungen nicht zu lang werden zu lassen, folgt nun die Pressemitteilung von Albert Knaus vom 23.07.2024 über den Verlauf unserer Reise. S Sommerurlaub 2024 im Fichtelgebirge 10 Rathaus Bamberg Rothenburg o.d. Tauber
RMC Mittelbaden e.V. Nr. 76 WIR Großes Reisemobiltreffen im Fichtelgebirge – das Highlight im Juli 2024 Nagel im Hohen Fichtelgebirge. Knapp fünfzig Reisemobileigner fanden sich zum einwöchigen Reisemobiltreffen – organisiert und durchgeführt von Ex-Caravan Hersteller Albert Knaus und seiner Frau Kerstin in der ersten Juliwoche im Kräuter- und Erholungsort Nagel im Fichtelgebirge ein. Der „Hausherr“, der FC Nagel, stellte hierzu das komplette Sportgelände, die hervorragenden sanitären Anlagen, das Wirtszimmer und den Saal zur Verfügung. Beim Sektempfang wurden im Besonderen sieben, über 500 km entfernt angereiste, Paare, sowie die Jubilare welche 2024 einen „Runden“ Geburtstag feierten, mit einem Präsent geehrt. Wie bei Knausens üblich wird nicht lange gefackelt. Das Fränkische Willkommensmenü wurde von einem mitreißenden musikalischen Auftakt begleitet. Das Parkett war zum Eröffnungstanz freigegeben. Am Folgetag präsentierten die Nagler „Kräuterfrauen“ in verschiedenen Naturgärten Kräuter, die für jedes Wehwehchen Heilung versprechen. Am Abend wurde das Fichtelgebirge in einer beeindruckenden Multi-Visionsschau vor- und dargestellt. Sozusagen als Vorgeschmack auf die Exkursionen der kommenden Tage. Das kalte Büffet diente der Stärkung für das folgende EM-Fußballländerspiel. Am Samstag standen wahlweise der Besuch des „Historischen Automobilmuseums“ oder eine geführte Bergwanderung auf den zweithöchsten Berg des Fichtelgebirges, den Ochsenkopf, an. Teils zu Fuß, teils mit der Schwebebahn trafen alle Gäste zur zünftigen Brotzeit im Gipfelhaus ein. In der Stammkneipe „beim Moro“ wurden bei Schaschlik, Bier und Wein die heutigen Erlebnisse ausgetauscht. Der Sonntag lud zu einem Gottesdienst im Freien in Verbindung mit dem Nagler „Kräuterfest“ ein. Die vielen Marktstände wurden 11
RMC Mittelbaden e.V. Nr. 76 WIR von Kaufwilligen umringt. Daneben waren Kanufahren, Kaffee, Kuchen und Ruhe angesagt. Am Abend wurde auf der europaweit einmaligen Luisenburg Felsenbühne die Komödie „Der Sommernachtstraum“ von William Shakespeare dargeboten. Sagenhaft – war das Resümee der Campingfreunde. Mit dem Besuch der Welt-Kulturerbe Stadt Bayreuth und der Historischen Maisel Brauerei fand der Montag einen weiteren kulturellen und gesellschaftlichen Höhepunkt. Bei Knaus ist es Usus, dass eine „Campertafel“ in das Programm einfließt. Ein „freier“ Tag mit Frühstücksbüffet, mit Lagerfeuerholz aus dem Wald holen und Salate für die Campertafel vorbereiten. Das besondere Schmankerl und die gelungene Überraschung – kein üblicher Nachmittag mit Steak und Bratwurst - nein, eine wunderbare, zartgegarte Sau über dem Holzkohlefeuer, begleitet von einem Trio mit zünftiger bayerischer Musik und Begrüßungs- und Dankesworten durch die Vorsitzende Felicia Sturm des FC Nagel, den beiden Bürgermeistern und dem Organisator Albert Knaus. Die dargebotene „Genussreise“ durch die Sack‘sche Destillerie mit hervorragenden Bränden leitete über an das lodernde Lagerfeuer. Die Verblüffung war wieder einmal Kerstin Knaus‘ „Gießkanne“. Eine gefährliche Cocktailmischung mit weißem Rum. Am frühen Morgen war auch dieser „freie Tag“ zu Ende. Das böhmische Bäderdreieck um Marienbad, Karlsbad und Franzensbad stand mit der Führung durch Karlsbad am Mittwoch auf dem Programm der Kulturhungrigen. Der festliche Ausklang nach teils anstrengenden, sehr harmonisch verlaufenden Programmtagen/-nächten fand im Restaurantsaal der „Mauth Bräu“ mit einem äußerst schmackhaften Viergänge Menü und Tanz bis in den frühen Morgen statt. Herzliche Dankesworte von und an die Familie Knaus sowie an die vielen Helfer beschlossen den folgenden Tag der Abreise immer wieder mit der Frage: sehen wir uns im kommenden Jahr wieder? Im Ideenkalender von Albert Knaus ruht ein zünftiges „Federweißen Fest“ (neuer Wein) mit einem Reisemobiltreffen „Fichtelgebirge light“ im Herbst 2025. Vielleicht kann man die Idee aus dem Kalender erwecken? Info und unverbindliche Interessebekundung: info@albert-knaus-stiftung.de V.i.S.d.P.: Albert Knaus Im Wiesengrund 3 95697 Nagel, info@albert-knaus-stiftung. Auf der Heimreise verbrachten wir noch einige Tage am Brombachsee im fränkischen Seenland. 12
RMC Mittelbaden e.V. Nr. 76 WIR von Paul Risch Reisemobiltreffen 2025 im unberührten Fichtelgebirge - Kultur, Kulinarik, Konzert, Kennenlernen - lbert Knaus, Ex-Caravanhersteller und seine Frau Kerstin, beide aktive Reisemobilfahrer laden wieder zu einem kleinen, markenoffenen, aber spektakulären Treffen ein. Vom 11.09.2025 – 16.09. 2025 sind Gleichgesinnte in den Naturpark Fichtelgebirge in das staatlich anerkannte Erholungs-, Genuss- und Kräuterdorf Nagel eingeladen. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Das Dorf Nagel bezeichnet sich als „Erholungsinsel für Körper, Geist, und Seele“. Knaus konnte den Sportclub 1. FC Nagel wieder als Hausherr gewinnen, der das Sportgelände mit den naturnahen Stellplätzen, dem Saal und die sanitären Anlagen zur Verfügung stellt. Die Programmpunkte sind vielfältig. Busausflüge zu Rosenthal Selb, in ein museales Granitwerk, in den Wildpark und zu den Luisenburg Festspielen stehen auf dem Kulturprogramm. Die Kulinarik kommt nicht zu kurz. Das Fränkische Empfangsmenü, der Federweißenfestabend mit Haxen vom Grill und das Frühstücksbuffet lassen die Herzen, besser die Gaumen, höher schmecken. Den absoluten Höhepunkt bildet eine mehrgängige Weinverkostung, begleitet mit heimischer Kost. Den musikalischen Teil bestreiten der Feinkost Käfer und Oktoberfeststarmusiker Hansi Reithmeier und der Nagler Musikmeister Michael Ponader. Während der bewährten „Campertafel“ lernen sich die Teilnehmer näher kennen. Jeder serviert eine Spezialität aus seiner Heimat, dem Kochtopf oder Backofen. So entsteht für alle ein kalt/warmes Buffet der Überraschungen und Spitzenklasse. Das Treffen endet nach vier intensiven Erlebnistagen mit der Verlängerung oder Heimfahrt. Hunde sind bei fast allen Veranstaltungen willkommen. Alternativen werden angeboten. Knaus bietet für Teilnehmer welche derzeit nicht über ein Reisemobil verfügen oder Freunde mitbringen möchten, eigene Ferienwohnungen in seinem neu erbauten Hof Wiesengrund Alm an. Dort sind auch drei Stellplätze von Mai bis Oktober vorhanden. Weitere Infos: info@albert-knaus-stiftung.de oder Mobil 0171 82 14 813 V.i.S.d.P.: Albert Knaus Im Wiesengrund 3 95697 Nagel Abdruck honorarfrei. Belegexemplar erbeten. A Pressemitteilung Albert Knaus 13
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RMC Mittelbaden e.V. Nr. 76 WIR von Martin Lenz om Parkplatz der Fachklinik Caritas-Haus Feldberg an der Passhöhe Feldberg bis zum Raimartihof sind es ca. 2,8 km. Also auch für weniger gut geübte Wanderer zu erreichen. Vom Feldberg aus kann man über den Feldsee hinweg den Hof auf einer Wiese umgeben von Wald sehen. Die Geschichte des Hofes reicht bis ins Jahr 1710 zurück. Der Hof bietet nicht nur gute Küche, sondern auch eine ungewöhnliche Unterkunft. Gäste können im Heulager übernachten, dass fast so viele Menschen wie Rinder im Stall aufnehmen kann. Ein gemütliches Erlebnis, das nicht nur Kindern Spaß macht! Das auf der Speisekarte angebotene Wild wie Gams, Reh und Hirsch stammt übrigens aus der eigenen Jagd des Hofbesitzers. Ein Spaziergang vom Hof zum Feldsee dauert nur wenige Minuten und belohnt den Wanderer mit einem wahren Kleinod von See. V Waldgasthöfe (1) 15
RMC Mittelbaden e.V. Nr. 76 WIR gefunden von Wolfgang Karius er folgende Bericht wurde am 23. Juni 2023 von Holger Siebenich verfasst und in den Badischen Neuesten Nachrichten veröffentlicht. Wer glaubt, es hätte sich in 1 ½ Jahren etwas geändert, wird bitter enttäuscht. Der Platz sieht immer noch verheerend aus. Überquellender Müll und eine dermaßen „versiffte“ und seit Wochen verstopfte Entsorgungsanlage, dass es wirklich niemand zuzumuten ist dort auch nur eine Nacht zu verbringen. Meistens sind die Plätze sowieso von parkenden Kleintransportern und Ähnlichem belegt. Neuer Wohnmobil-Stellplatz in Rastatt muss schnell kommen. Barocke Bauten und eine überschaubare Größe: Rastatt hat genau das zu bieten, was viele Wohnmobilisten suchen. Deshalb muss der neue Stellplatz schnell kommen. Alles andere wäre fahrlässig. Der Wohnmobilstellplatz in Rastatt neben dem Hallenbad Alohra bleibt selbst in den Pfingstferien verwaist. Foto: Holger Siebnich Dieser Bumerang schmerzt: Die Stadt Rastatt hat das Thema Wohnmobilstellplatz lange stiefmütterlich behandelt. Immer wieder gab es Beschwerden über die defekte Stromversorgung oder den schlechten Zustand der Entsorgungsstation. Zwischenzeitlich stellten die Stadtwerke den Betrieb komplett ein. Inzwischen funktioniert die Infrastruktur zwar wieder, aber bis ins Internet hat sich das noch nicht herumgesprochen. Doch genau dort holen sich die potenziellen Nutzer ihre Informationen. D Ungenutztes Potenzial 1 6
RMC Mittelbaden e.V. Nr. 76 WIR Kritik an Stellplatz Die logische Konsequenz: Während in den Pfingstferien andernorts, wie am Badesee im benachbarten Muggensturm die Stellplätze enorm frequentiert sind, herrscht neben dem Alohra gähnende Leere. Zahlreiche, in der Regel gut betuchte und auch spendable Touristen lassen Rastatt links liegen. Ihr Geld greifen Platzbetreiber, Gastronomen, Einzelhandel und kulturelle Einrichtungen andernorts ab. Rastatt hat eigentlich genau das richtige Angebot Die gute Nachricht ist, dass die Stadt Rastatt dieses Manko erkannt hat. Der traurige Zustand soll sich ändern. Es gibt Pläne für einen neuen Stellplatz. Es muss das Ziel sein, das Vorhaben an der Schließbrücke so schnell wie möglich umzusetzen. Der Bedarf ist mehr als vorhanden. Mit seinen barocken Schmuckstücken und seiner überschaubaren Größe hat Rastatt genau das im Angebot, was viele Wohnmobilisten für einen Kurztripp oder Zwischenstopp suchen. Es wäre fahrlässig, diese Zielgruppe weiterhin vorbeifahren zu lassen. * * * * * 17 Werbung
RMC Mittelbaden e.V. Nr. 76 WIR von Ursula Karius nmitten von Weingärten, Obstgärten, Raps-, Sonnenblumen- und Maisfeldern, abseits vom Verkehr liegt 6 Km östlich von Bad Bergzabern, im Dierbachtal mit natürlichem Bachlauf, die Gemeinde Dierbach. Das Familienweingut Geiger in Dierbach war das Ziel unserer September-Ausfahrt. Vom 6. bis 8. September verbrachten wir ein schönes Wochenende mit unseren RMCM-Freunden, hervorragend organisiert von Bettina und Heinz Henkenhaf. Bettina und Heinz waren schon oft dort und kennen den Besitzer gut, der die beiden für ein gutes Gelingen der Ausfahrt unterstützt hat. Anreise war am Freitag bei sehr schönem Wetter. Die für uns reservierte Stellplatzterrasse war ausreichend, obwohl 2 Wohnmobile hartnäckig ihre schon vorher belegten Stellplätze auf unserer Terrasse verteidigt haben. Den ersten Abend verbrachten wir in dem für uns reservierten Wintergarten des Weingutes. Paul gab uns die aktuellen Infos wie üblich an den „Stammtischabenden“. Parallel zu unserem gemütlichen Zusammensein fand eine Weinprobe statt. Herr Geiger schenkte uns den zu verkostenden Wein aus, erzählte etwas dazu und verließ uns für eine kurze Zeit, sodaß wir gemütlich austrinken und uns unterhalten konnten. Waren die Gläser leer, kam der nächste Wein usw….. und so zog sich die Probe über den Abend hinweg und auch diejenigen, die die Probe nicht mitmachten, waren gut integriert. Am Samstagmorgen stand eine Radtour nach Schweigen-Rechtenbach auf dem Plan. Von dort aus waren für uns in einem „Wägele“ Plätze nach Wissembourg reserviert. Die „Nichtradfahrer“ wurden in 2 Etappen von Herrn Geiger gefahren. Das hat super geklappt, etwas stressiger war es für die Radfahrer, die es auf die letzte Minute bis zur Abfahrt des „Wägeles“ geschafft haben. Wir genossen das Erlebnis mit dem Grenzlandbähnchen, das zwischen Wissembourg und SchweigenRechtenbach am Deu- I „Zum Wohl – Die Pfalz“ in Dierbach 1 8
RMC Mittelbaden e.V. Nr. 76 WIR schen Weintor pendelt. In 50 Min entdeckten wir die Altstadt von Wissembourg, die deutschfranzösischen Weinberge und einen wunderbaren Ausblick auf die Rheinebene bis hin zum Schwarzwald. Dann gab es eine Pause in Wissembourg, wo jeder die Möglichkeit hatte, zu Fuß den Ort zu erkunden. Direkt am Ufer der Lauter befindet sich die historische Altstadt mit ihren vielen Fachwerkhäusern, die Wissembourg bis heute prägen. Sie entstammen teilweise noch dem späten Mittelalter. Doch die Kleinstadt im Elsass schaut auf eine längere Geschichte zurück. Vor allem das im 7. Jahrhundert gegründete Kloster, das bald zur Abtei wurde, sorgte für eine stetig wachsende Ansiedlung. Zwischen Anfang des 14. und dem späten 17. Jahrhundert zählte Wissembourg zu den elsässischen Reichsstädten. Die Altstadt ist bis heute von Resten der alten Stadtbefestigung umschlossen. Prägend für den historischen Kern sind die Türme der Abteikirche St. Peter und Paul. Sie bilden den nördlichen Ausgangspunkt der Romanischen Straße, die Baudenkmälern der Romanik im Elsass verbindet. Die vorwiegend gotische Abteikirche Saints-Pierre-et-Paul ist eines der größten Gotteshäuser des Bas-Rhin außerhalb von Straßburg. Die 1,5-stündige Pause reichte natürlich nicht aus, um dies alles zu erkunden, aber es reichte für einen ersten Eindruck. Einige von uns waren auch schon einmal hier, andere wollen auf jeden Fall Wissembourg noch einmal ausführlich besuchen. Man traf sich wieder in einem der vielen Lokalen zum Eis essen oder Wein trinken, was allerdings auf Grund der vielen Menschen gar nicht so einfach war. Wieder mit dem „Wägele“ zurück am Weintor in Schweigen-Rechtenbach schwangen sich die Biker aufs 19
RMC Mittelbaden e.V. Nr. 76 WIR Rad und wir, die nicht zu den Radfahrern gehörten, warteten in einem Wein-Biergarten, von wo aus wir einen Blick auf das Oldtimer-Treffen mit wirklich tollen Fahrzeugen hatten. Herr Geiger brachte uns rechtzeitig wieder zum Stellplatz zurück, wo gleich der nächste Event startete: Achim Klein lud uns anläßlich seines 70. Geburtstages zu einem Umtrunk mit Canapés vom Feinsten ein. Dies war von Herrn Geiger hervorragend organisiert worden. Auf den ersten Blick fragte ich mich „Wer soll denn das alles essen“, aber ich wurde eines Besseren belehrt: die Platten wurden weggeputzt und alle waren satt. So satt, dass einige am Abend im Weingut das Essen ausfallen ließen bzw. nur eine Kleinigkeit zu sich nahmen. Obwohl die Reservierung am 2. Abend nicht so gut funktioniert hat, weil einige Nachmittagsgäste nicht weichen wollten, hatten wir wieder einen schönen Abend. Am Sonntag Morgen hieß es dann wieder Abschied nehmen und sich vor allem bei den Organisatoren Bettina und Heinz für das wunderbare Wochenende zu bedanken. Auch Achim und Eva wurden noch einmal mit herzlichem Dank für die sehr feine und großzügige „70er“ Einladung verabschiedet. So lange wir Mitglieder haben, die bereit sind, für ihre RMCM-Freunde eine Ausfahrt zu organisieren oder den Vorstand mit Ideen dafür zu unterstützen, werden wir noch viele schöne gemeinsame Wochenende erleben. Ich freue mich jetzt schon darauf, denn wie ich von Wolfgang gehört habe, gibt es für 2025 schon wieder einige tolle Vorschläge. 20
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RMC Mittelbaden e.V. Nr. 76 WIR von Wolfgang Kiebel orwegen ist sicher für viele ein erklärtes Ziel, doch wenn dann die Pläne konkreter werden, reisen die meisten lieber wieder in ein Land mit sicherer Sonne und verlässlichen Temperaturen. Das ist nachvollziehbar, zumal wenn man die Wärme liebt und einen Badeurlaub irgendwo am Strand eines lauen Meeres haben möchte. Wir handelten bis 2007 genauso und entdeckten erst spät dieses Skandinavische Land. Damals waren wir allerdings noch beruflich gebunden und mussten uns mit drei, maximal vier Wochen Urlaub begnügen. Das führte auch dazu, dass lange Fahrstrecken entstanden. In drei Wochen zum Nordkap und zurück ist schon eine Herausforderung und bedeutet verhältnismäßig große Tagesetappen. Aus heutiger Sicht unverständlich – aber damals völlig ok. Das Nordkap ist in der Zwischenzeit touristisch total überlaufen. Uns wurde berichtet, dass sich 40-60 Wohnmobile plus einem Dutzend Reisebusse auf dem dortigen Parkplatz drängeln und damit das legendäre Erinnerungsfoto mit der Weltkugel im Hintergrund nur zusammen mit einem halben Dutzend anderer Besucher ermöglicht. Damit komme ich schon zum größten Nachteil einer Reise nach Norwegen. Besonders in den Monaten Mai bis September hat der Reisemobiltourismus derart zugenommen, dass man kaum noch Stellplätze findet, auf denen man alleine die Natur genießen kann. Das mag jetzt egoistisch klingen, ist aber für uns, die ein anderes Norwegen kennen, ein Nachteil geworden. Wir kennen noch Zeiten, bei denen man stundenlang unterwegs war, ohne dass ein Wohnmobil entgegenkam. Damals freute man sich über jeden Kontakt und grüßte per Handzeichen durch die Windschutzscheibe – doch heute bräuchte man schon eine chinesische Winkerkatze. Egal wo man hinkommt, Wohnmobile sind schon da. Ich verzichte daher auch auf eine detaillierte Reisebeschreibung, denn dafür ist auch unser Reiseverhalten zu individuell. Wir reisen gerne, nutzen aber kaum Campingplätze und stehen nur auf Stellplätzen und noch lieber ganz frei. Norwegen bietet diese Möglichkeiten – doch dazu muss man sich sehr spontan entscheiden können und Empfehlungen, die wir heute geben, können morgen schon Makulatur sein Auch verschiedene Apps sind kaum zu gebrauchen und enthalten Tipps, die dann oft auf überlaufenen Plätzen enden. Wenn dann noch touristische Highlights in der Nähe liegen, hat man kaum noch Chancen auf ein einsames Plätzchen und steht in Reih- und Glied mit gefühlt 100 anderen zusammen. N Norwegen 2024 2 2
RMC Mittelbaden e.V. Nr. 76 WIR Norwegen ist das Land des Jedermannsrechts. Damit ist aber keinesfalls überall das freie Übernachten erlaubt. Erst recht ist campingartiges Verhalten ein NO-GO. Das freie Übernachten in einem Wohnmobil wird aber geduldet, wenn man auf einem richtigen Parkplatz steht und zur „Wiedererlangung der Fahrtüchtigkeit“ eine Erholung braucht. Auf Grund der Größe des Landes und der geringen Besiedelung kann das in Norwegen aber durchaus auch mal etwas abseits des Weges sein. Privatgelände sind jedoch immer tabu – ebenso das parken in der Sichtweite der Häuser. Flächen können dafür recht rudimentär sein und haben weder Wasser noch Strom. Man muss also autark sein. Auch bleibt dann die Markise drin und Stühle und Tische bleiben ebenfalls in der Garagenbox – denn das wäre Camping. Grenzwertig kann sogar das Ausrichten der SAT-Antenne beurteilt werden. Wir hatten zwar keine Probleme, aber es soll Ranger geben, die darin bereits campingartiges Verhalten sehen. TV-Empfang ist übrigens bis zum Polarkreis mit einem 80er Spiegel möglich. Je nach Standort, z. B. auf Bergkuppen auch noch weiter nördlich. Die Antenne steht dann exakt senkrecht auf dem Dach und braucht dann vielleicht ein paar Sekunden länger, um Astra zu finden. Alternativ kann man dank dem super ausgebauten Netz über Internet fast überall deutsches Fernsehen empfangen. Hierfür braucht man einen Router, eine Außenantenne und eine günstige Prepaid-Karte oder einen entsprechenden SIM-Karten-Tarif. Wir hatten fast überall TV-Empfang und konnten somit auch bei starkem Wind die SAT-Schüssel unten lassen. Wer auf Grund der beschriebenen Einschränkungen dann doch lieber auf Campingplätze gehen möchte, findet in Norwegen ein wahres Eldorado an Möglichkeiten. Leider auch zu ebenso goldenen Preisen. Die Übernachtungspreise in der Saison liegen im Durchschnitt bei 60.- bis 100,- €. Darunter wird’s eher schwierig – oder man campt völlig abseits der Route und erst Recht abseits der Küste. Auch Stellplätze sind nicht billig, wenn auch ausreichend vorhanden. Hier reichen die Preise von ca. 10.- € bis zu 40.-€. Oft sind bei den teureren Plätzen Duschen und WC vorhanden oder liegen in der Nähe, kosten aber extra bei Benutzung. Kostenlose Stellplätze gibt es auch. Die App: „Park4night“ beschreibt solche Möglichkeiten, aber man muss schon genau hinsehen, ob sich eine Anfahrt lohnt, denn vielfach handelt es sich um sehr einfache Parkplätze direkt neben der Straße. Richtig teuer ist Essen gehen. Für zwei Personen liegt man bequem bei 100.- € für ein gutes, aber nicht luxuriöses Abendessen. Dafür empfanden wir die Preise für Lebensmittel nicht übertrieben. Sie liegen bei den Discountern Rema 1000, KIWI, Coop und Bunnpris ungefähr bei 5-10% über dem Durch- 23
RMC Mittelbaden e.V. Nr. 76 WIR schnitt unserer Discounter, können aber bei Sonderangeboten durchaus auch darunter liegen. So kosteten frische Kirschen z. B. umgerechnet 4,80 € das Kilo! In Norwegen zahlt man mit Kronen. Derzeit ist 1.- NOK ca. 0,10-0,12 Euro. Man kann also einfach durch 10 teilen und hat dann ungefähr einen Anhaltspunkt. Bargeld in Norwegen ist dagegen zunehmend unüblich. Mit normalen EC oder Kreditkarten zahlt man hier auch Kleinbeträge, wie z. B. das köstliche Softeis. Wir haben auf der ganzen Reise kein Bargeld gebraucht. Alkohol in Norwegen ist hingegen überall zu bekommen – aber teuer. Hier ist es tatsächlich nach wie vor angebracht Wein und Bier aus Deutschland für den Selbstverzehr mitzubringen. Ansonsten lohnt sich es kaum, deutsche Lebensmittel nach Norwegen einzuführen, wenn man nicht gerade auf spezielle Kost oder spezielle Produkte angewiesen ist. Es gibt alles in Norwegen und die Preise sind erschwinglich. Vorsicht ist bei Alkohol am Steuer geboten. In Norwegen gelten 0,2 Promille und Übertretungen werden sogar mit Gefängnis bestraft. Mautstraßen werden per AutoPASS – ebenso wie die Fähren abgerechnet. Hier empfiehlt sich ein internationales Mautsystem. Wir haben TOLLTICKETS benutzt, dass ist zwar nicht das billigste, aber eines der Komfortabelsten. Zu den eigentlichen Maut- und Fährkosten bezahlt man einen geringen Aufschlag, plus die Anmeldegebühr und die Versandkosten für die Box an der Windschutzscheibe. Insbesondere die Autobahnen entlang der Küsten, aber auch manche Tunnel und Brücken sind in Norwegen solange mautpflichtig, bis das jeweilige Bauwerk abbezahlt ist. Deshalb sind fast alle Straßen mittlerweile kostenlos, nur Abschnitte um die Zentren wie z. B. Trondheim oder Oslo etc. kosten Maut, weil sie erneuert oder ausgebaut wurden. Interessant ist auch die Überwachung der Geschwindigkeit. Anders wie bei uns wird man nämlich immer geblitzt. Das war für mich anfangs irritierend. Hier funktioniert das so, dass man zu Beginn einer Strecke erfasst wird und am Ende wieder. Das System errechnet dann die durchschnittlich gefahrene Geschwindigkeit. War man zu schnell, blinkt am Ende ein gelbes Licht auf und man bekommt Post nach Hause - auch nach Deutschland. Solche Post sollte man durchaus ernst nehmen, denn es gibt mittlerweile ein europäisches Abkommen zwischen den Staaten, damit solche Vergehen auch international verfolgt werden können. Uns ist das nicht passiert, aber etwas anderes: Anlässlich eines Einkaufs parkten wir auf einem vermeintlich zum Markt gehörenden Parkplatz. Als wir nach 20 Minuten zum Fahrzeug zurückkamen, prangte ein gelber Streifen an der Windschutzscheibe. Exakt zwei Minuten nach Verlassen des Fahrzeugs war ein Strafzettel ausgestellt worden, wie wir anhand des Uhrzeitdrucks feststellen konnten. Man hatte uns wohl beobachtet um unser „Vergehen“ unmittelbar ahnden zu können. 600.- NOK wurden für das Parken ohne Parkschein aufgerufen. Eine Nachfrage im Markt war natürlich ergebnislos – also überwiesen wir den Betrag noch im Wohnmobil und beschlossen unsere sofortige Weiterfahrt, ohne in diesem Ort Essen zu gehen, wie ursprünglich geplant. Dadurch war die Summe im Budget mehr als ausgeglichen. Das ist unsere Art mit solchen Vorkommnissen umzugehen ohne uns allzu sehr zu ärgern. Das Thema Mobilität umfasst natürlich auch die Spritpreise. Im April/Mai diesen Jahres kostete der Liter Diesel zwischen 1,57 und 1,75 €/L und lag damit auf deutschem Niveau. Die Tankstellendichte ist so groß, dass man bequem alle 25-30 Kilometer mindestens ei- 24
RMC Mittelbaden e.V. Nr. 76 WIR ne Tankstelle findet – erst nördlich des Polarkreises muss man längere Strecken einplanen. Sehr komfortabel sind die Überfahrten mittels der großen Fähren. Fjord Line und Color Line bieten Fährverbindungen über das Skagerrak. Für eine Überfahrt von Hirthals nach Kristiansand wurden 400.-€ incl. Bufettessen für 2 Personen fällig – wobei dies bei einer Fahrzeuglänge von 8,50 m gerechnet ist. Das Essen war im Übrigen sehr reichhaltig und schmackhaft und enthielt auch alle Getränke (sogar Bier und Wein). Dass das Skagerrak zu den heimtückischsten Meeren unseres Kontinents gehört, stellten wir schon bei der Anreise fest. Hielt sich dort die Schaukelei noch in Grenzen, war es dagegen auf der Heimreise richtig heftig. Wind und Wellen ließen die 200m lange und 30m breite Color-Line-Fähre derart schlingern, dass es den Passagieren reihenweise schlecht wurde. Ein Besuch auf der Toilette ließ mich angesichts der dort gesehenen „Übelkeit“ dann selbst zu den bereitliegenden Tüten greifen. Diese waren ja auch nicht zur Mitnahme des übrig gebliebenen Essens gedacht – jedenfalls nicht in der Originalform. Ein anderes oft beschriebenes Phänomen können wir nicht bestätigen. Gemeint sind die Schnaken, die bevorzugt an stehenden Gewässern ihr Unwesen treiben und so manchen Urlaubern den Aufenthalt vermiesen. Diese lieben Tierchen brauchen Süßwasser. An der Küste und in den Fjorden sind sie daher nicht zu finden. Außerdem ist Wind und Regen etwas, was die auch nicht mögen. Wir hatten daher nur selten Kontakt mit diesen fliegenden Blutsaugern und wurden überwiegend in Ruhe gelassen. Das mag in der Nähe von stehenden Gewässern anders sein. Schweden und Finnland sind da mehr betroffen. Und natürlich spielt auch die Jahreszeit eine entscheidende Rolle. Dafür entsprach das Wetter eher den allgemei-nen Vorstellungen. Wir hatten durchwachsene Wetterlagen, d. h. von strahlendem Sonnenschein bis zu Nieselregentagen und Schauern war alles dabei. In der Erinnerung überwiegen aber die schönen Tage, denn zu denen zählen auch die bewusst ausgesuchten Passstraßen, auf denen die Temperaturen schon mal bis zum Gefrierpunkt rutschten und sogar Schnee- und Graupelschauer entstehen ließen. Da passte dann das mitgenommene Raclette im Wohnmobil umso besser. Wer baden möchte muss jedoch schon richtig abgehärtet sein. Die Wassertemperaturen an der Küste lagen bei unserem Besuch zwischen 15 und 19°C, in den Seen, abhängig von deren Lage, auch mal darunter oder auch selten mal darüber. Die Heizung schaffte es daher spielend mit der kühleren Luft fertig zu werden und am nächsten Tag war dann der Spuk sowieso wieder vorbei und wir hatten wieder 18-25°C. Die mitgenommenen zusätzlichen Gasflaschen haben wir daher nicht gebraucht. 25
RMC Mittelbaden e.V. Nr. 76 WIR Außerdem hatten wir auch ein Füllset für Skandinavien dabei, um an LPG-Tankstellen unsere Alugas-Flaschen nachfüllen zu können. Dieses nutzten wir zwar nicht, es wäre aber durchaus möglich gewesen, weil man dann deutsche Flaschen auch in Norwegen nachfüllen (lassen) kann. Wer sich mit Gasbetankung gut auskennt und darin sicher ist, kann dies sogar selbst machen. Was uns sonst noch auffiel, ist der verhältnismäßig hohe Anteil an Elektroautos. Auch die Dichte der E-Säulen ist sehr großzügig. Teilweise sieht man 20 Ladesäulen und mehr an einer Stelle. Auch für uns Wohnmobilfahrer ist gesorgt. In fast allen Orten ist irgendwo eine öffentliche Entsorgungsstelle vorhanden immer mit Grauwasser- und Fäkalienentsorgung und einer Nachspülmöglichkeit. Das Trinkwasser ist von bester Qualität und kann bedenkenlos eingefüllt werden. Überall wird das Wasser kostenlos abgegeben. Selten benötigt man einen speziellen Wasserhahnschlüssel (Vier- oder Dreikant) den man dabei haben sollte. Alle Wasserhähne sind frei zugänglich. Und wenn es sich mal nicht um Trinkwasser handelt, ist dies durch ein Symbol gekennzeichnet. Gewöhnungsbedürftig sind die Nächte in Norwegen. Ab Mai wird es nämlich nicht mehr dunkel. Nachts um 0:00 h ist es noch so hell, dass man durchaus Zeitung lesen könnte. (Siehe Bild) Für Leute, die absolute Dunkelheit zum Schlafen brauchen, empfiehlt sich also ein perfekt abzudunkelndes Wohnmobil, denn aus allen Fensternischen leuchtet Tageslicht – wenn auch etwas dunkler. Man muss auch immer mit Licht fahren. Daran gewöhnt man sich aber schnell, da auch bei uns zu Hause die meisten Fahrzeuge inzwischen Tagesbeleuchtungen haben. Die vielen Tunnel tun ihr Übriges. Manchmal ist man erstaunt, was die Meister der Tunnelbauer da zuwege bringen. Nicht nur exzellente Beleuchtungen, sondern sogar Kreisverkehre im Innern der Tunnel sind mit entsprechenden Abzweigungen versehen und werden optisch durch blaues Licht hervorgehoben. Wir sind also immer noch Norwegen-Fans. Das Land ist modern, vielseitig und abwechslungsreich und bietet von Fjorden, Wasserfällen, tiefe Schluchten und steile Berge, bis zu sanften bewaldeten Hügeln alles, was die Natur geschaffen hat. Wer wandern möchte kommt ebenso auf seine Kosten wie Kanufahrer oder Angler. Genauso erlebt man kahle Höhen und Gletscher – und alles ist auf gut ausgebauten Straßen leicht erreichbar. Selbst Sonnenanbeter finden schöne Sandstrände und wer genug abgehärtet ist, der macht es den Norwegern nach und springt ins Wasser. Die kühlen Nächte und die frische Luft lassen einen tief und entspannt schlafen und wer lieber eine Nachtwanderung machen möchte, dem wird selbst mitten in der Nacht genügend Licht geboten – jedenfalls im Sommer. Einzig die weite Anreise ist ein Handicap für uns Wohnmobilfahrer. Aber das ist schließlich auch für die Liebhaber wärmerer Zonen in Europa kein Grund zu Hause zu bleiben 26
RMC Mittelbaden e.V. Nr. 76 WIR gefunden von Wolfgang Karius (Quelle ADAC) Was man ab Mai 2025 beim Passfoto beachten muss! Fotos für den Personalausweis und Reisepass müssen künftig digital sein! eisepass oder Personalausweis beantragen: Hierfür reichen ab 1. Mai 2025 digitale Passbilder. Gedruckte Fotos haben damit ausgedient. Was sich für Reisende dadurch ändert. • Biometrische Ausweisbilder werden künftig digital • Fotos auf Papier sind dann nicht mehr zulässig • Passbilderstellung im Fotostudio oder in speziellen Automaten in den Behörden möglich Um einen neuen Personalausweis oder Reisepass zu beantragen, soll es künftig genügen, ein digitales Passfoto zu übermitteln. Noch bis Ende April 2025 besteht in Deutschland die Pflicht, ein biometrisches Passfoto auf Papier vorzulegen. Die Bundesregierung will damit nach eigener Aussage die Entbürokratisierung und Digitalisierung im Pass- und Ausweiswesen vorantreiben. Spezielle Fotoautomaten erstellen digitale Passbilder In den ausstellenden Behörden sollen dafür Fotoautomaten bereitgestellt werden, die zusätzlich Fingerabdrücke und Unterschrift erfassen und digital sowie in gesicherter Form an die zuständigen Stellen übermitteln können sollen. Das könnte Dich auch interessieren: Nach einem Protest des Centralverbands deutscher Berufsfotografen wird es aber auch in Zukunft möglich sein, sich Passbilder von einem Fotografen in einem zertifizierten Fotostudio anfertigen zu lassen. Diese Bilder werden ebenfalls elektronisch und nicht mehr in physischer Form an die zuständige Behörde weitergeleitet. Diese Kriterien muss ein biometrisches Ausweisfoto erfüllen: • Das Format ist 35 x 45 mm, das Foto kann in Schwarzweiß oder Farbe vorliegen • Das Bild muss scharf, kontrastreich und gleichmäßig ausgeleuchtet sein • Die Aufnahme muss eine gute Qualität und natürliche Hauttöne aufweisen • Der Hintergrund muss einfarbig, hell und ohne Muster sein • Das Gesicht muss mittig im Bild und gerade ausgerichtet sein • Die Augen müssen geöffnet sein, mit Blickrichtung in die Kamera • Neutraler Gesichtsausdruck und geschlossener Mund sind Pflicht • Kopfbedeckungen sind grundsätzlich nicht erlaubt. Ausnahmen sind insbesondere aus religiösen Gründen zulässig. R Personalausweis und Reisepass 27
RMC Mittelbaden e.V. Nr. 76 WIR Werbung Strom-Probleme? - Wir machen Ihre Campingfahrzeuge autark vom Stromnetz - WCS Mobile Technik Produkte Lithium Akkus Lade-Geräte Lade-Booster Spannungs-Wandler Solar-Anlagen Generatoren Kompressor Kühlschränke SAT Anlagen LED TV-Geräte WIFI-Antennen mit Internet-Router Mess-und Anzeigegeräte Reisemobil Elektro-Service Fachbetrieb für elektrotechnische Ausrüstung von Freizeitfahrzeugen Inh. Siegfried Schneider – 77767 Appenweier – Werkstatt: 77767 Offenburg Tel.: 07805 / 910984 Mobil: 0163 / 7186286 www.reisemobil-elektro-service.de E-Mail: Reisemobil.E-Technik@t-online.de 28
RMC Mittelbaden e.V. Nr. 76 WIR gefunden von Wolfgang Karius is Juli sind gegenüber dem Vorjahreszeitraum deutlich mehr Reisemobile zugelassen worden Die Deutschen verreisen gerne mit dem eigenen Wohnmobil. Die Zulassungszahlen zeigen ein deutliches Plus. Das Verreisen mit dem eigenen Wohnmobil liegt bei den Deutschen weiter im Trend. Von Januar bis Juli wurden gut 52.700 Reisemobile neu zugelassen – 9,8 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, wie der Caravaning Industrie-Verband (CIVD) berichtete. Dagegen ist die Nachfrage nach neuen Wohnanhängern im gleichen Zeitraum leicht um 1,1 Prozent auf knapp 15.000 Neuzulassungen gesunken. Angesichts politischer und wirtschaftlicher Herausforderungen für Unternehmen und Verbraucher sei die Branche zufrieden mit dem bisherigen Jahresverlauf, verdeutlichte CIVD-Geschäftsführer Daniel Onggowinarso. „Diese Entwicklung zeigt, dass das grundlegende Interesse am Caravaning bei den Urlaubern ungebrochen groß ist.“ Ende 2023 waren laut Verband mehr als 838.000 Reisemobile aus Deutschland auf den Straßen unterwegs. Hinzu kamen 757.000 Caravans. Der Verband veröffentlichte eine Studie, wonach im vergangenen Jahr so viele Menschen wie noch nie auf Campingplätzen und ausgewiesenen Reisemobilstellplätzen in Deutschland übernachtet haben. Laut dem Deutschen Wirtschaftswissenschaftlichen Institut für Fremdenverkehr (dwif) wurden 2023 insgesamt 54,5 Millionen Gästeübernachtungen auf Campingplätzen registriert, so der CIVD, vier Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Zusätzlich hätten ausgewiesene Reisemobilstellplätze 13,5 Millionen Übernachtungen verzeichnet. Von dem Trend profitiere die heimische Wirtschaft enorm, betonte der Verband. So hätten Caravaning-Urlauber der deutschen Wirtschaft 2023 einen touristischen Umsatz von mehr als 19,5 Milliarden Euro beschert, fast acht Prozent mehr als 2022. Rund 6,4 Milliarden Euro dieses Umsatzes seien direkt in den Urlaubsregionen geblieben und hätten die lokale Wirtschaft gestärkt. Anlass der Veröffentlichung war die Messe „Caravan Salon“. Bei der 64. Ausgabe haben 750 Aussteller ihre Produkte präsentiert. 2024 besuchten über 250.000 Menschen die nach Angaben der Messe Düsseldorf weltweit größte Messe für Reisemobile und Caravans. Letzter Messetag war der 8. September. Der CIVD ist der ideelle Träger der Messe. B 29 Wohnmobil-Urlaub ist beliebt
RMC Mittelbaden e.V. Nr. 76 WIR von Wolfgang Karius as Wochenende vom 11. – 13. Oktober stand ganz im Zeichen des Besuchs beim Obsthof Berger im Hesselbach Tal. Schon letztes Jahr hatten Christel und Klaus jede Menge „Highlights“ parat und wir waren alle gespannt was sich die Beiden dieses Mal ausgedacht hatten. Nach einem entspannten Clubabend, bei gutem Essen und der obligatorischen Schnapsrunde im Gasthof Kreuz bei unserem Freund Hubert Busam, machten sich am Samstag 10 Fahrzeuge auf den Weg nach Hesselbach. Alle fanden auf dem Obsthof ihren Platz und wurden von Christel und Klaus herzlich begrüßt. Zur „Aufwärmrunde“ luden uns die Zwei zu einem Produkt ihrer recht großen Auswahl auch an „Hochprozentigem“ ein. Es handelte sich dabei um einen Heidelbeer-Seccolino und einen Trauben-Seccolino. Nebenbei gab es auch neuen Wein und Apfelsaft. Leider hatten wir mit der Absage einiger Mitglieder, die krankheitsbedingt nicht teilnehmen konnten, zu kämpfen. Trotzdem war das von Klaus von einem Nachbarhof besorgte und beheizte Zelt mit mehr als 20 Personen gut besetzt. Liebevoll von Christel dekorierte Tische sorgten für ein gemütliches Ambiente. D Bei Christel und Klaus in Hesselbach 3 0
RMC Mittelbaden e.V. Nr. 76 WIR Auf den Tischen fiel mir eine kleine Vase mit allerlei Pflänzchen sofort auf. Es handelte sich hierbei nicht um Blumen, sondern um verschiedene Kräuter, die Christel auf den Wiesen rund um den Obsthof gesammelt oder in ihrem Garten angepflanzt hatte. Aus diesen bereitete sie eine wunderbare Suppe zu und lud uns zur Verköstigung ein. Da ich die ganzen Zutaten schon vergessen hatte, musste ich bei Christel nachfragen, was in dieser Suppe eigentlich alles drin war. Achtung: …viel Brennessel, Spitzwegerich, Breitwegerich, Giersch, Knoblauch, Raucke, Gänsefingerkraut, roter Klee, Ehrenpreis, Löwenzahn, kleine Braunelle, roter Basilikum, Oregano, Petersilie, Liebstöckel, Schnittlauch, dazu für die Bindung Kartoffel etwas Blumenkohl ! und Zwiebeln. Abgeschmeckt wird das Ganze mit Pfeffer, Kreuzkümmel, Kurkuma, Meersalz und saurer Sahne. „Sodele, des wars“. Danach gab es noch einen selbstgemachten Rahmkäse, von dem alle begeistert waren. Die Stimmung war zu diesem Zeitpunkt schon sehr gut – und sie sollte bis tief in die Nacht hineingehen. 31 Kräuter, Kräuter, Kräuter Uwe und Richard scheint die Suppe sehr gut zu schmecken !
RMC Mittelbaden e.V. Nr. 76 WIR Weiter ging das Programm mit dem Probieren verschiedener Öle, die von Christel und Klaus hergestellt werden. Es handelt sich hierbei um Kirschkernöl, Zwetschgenkernöl und Mirabellenkernöl. Klaus ging mit seiner Wasserpumpenzange durch die Reihen und knipste die verschiedenen Kerne auf, sodass jeder das Innere der Kerne probieren konnte. Im Anschluss daran stellte uns Christel einen Überraschungsgast vor, von dem wir einiges über „Ganzheitliche Gesundheitskonzepte für mehr Lebensqualität“ erfahren sollten. Natalie hat mir diesen Bericht über ihre Philosophie, den ich Euch nicht vorenthalten will, freundlicherweise zur Verfügung gestellt. Zuerst möchte ich mich und meine Teampartnerin kurz vorstellen: Mein Name ist Natalie Kälble, ich bin Sport-& Gymnastiklehrerin befasse mich seit über 15 Jahren mit den Themen Gesundheit, Ernährung und Fitness. Carolyn Mast ist gelernte Pharmakantin und seit 3 Jahren Expertin in Sachen Gesundheit. Sie litt viele Jahre unter Endometriose und Mithilfe der ganzheitlichen Gesundheitskonzepte konnte sie alle Symptome in den Griff bekommen. Wir arbeiten mit zwei ganzheitlichen Gesundheitskonzepten, die individuell auf die jeweiligen Herausforderungen angepasst werden. Dadurch konnten wir bereits über 1300 Menschen wie- 32
RMC Mittelbaden e.V. Nr. 76 WIR der zu mehr Lebensqualität und teilweise unfassbaren Resultaten verhelfen. Egal ob es sich um alltägliche Symptome wie bspw. Kopfschmerzen, Antriebslosigkeit oder schlechter Schlaf handelt, oder es Themen wie Bluthochdruck, Allergien & Unverträglichkeiten, Reizdarm, Diabetes, Neurodermitis, Arthrose uvm. sind - mit unseren Konzepten setzen wir an der Ursache an. Menschen, die seit über 20 Jahren an Migräne leiden sind plötzlich migränefrei, Schilddrüsentabletten konnten teilw. komplett abgesetzt werden uvm. Unser Ansatz basiert auf den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und integriert bewährte Methoden, die sich sowohl präventiv als auch therapeutisch auf die Gesundheit auswirken - Buchtipp: Wunder der Heilung - Dr. Strunz Wir möchten noch betonen, dass unser Unternehmen in den Bereichen Gesundheit, Lifestyle und Wellness europaweit auf Platz Nr.1 ist. Die Besonderheit an den Konzepten und deren Wirkungsgrad ist unser patentiertes Nährstofftransportkonzept. Mit 70 Patenten in 47 Ländern sind wir international führend und haben zahlreiche Preise gewonnen, die unsere Expertise, Innovationen und Qualität bestätigen. Bei Interesse stellen wir Ihnen die Gesundheitskonzepte gerne auf einem unserer zahlreichen Infoabende vor, oder vereinbaren Sie einfach ein persönliches Beratungsgespräch. Wir freuen uns, auch Ihre Gesundheit auf ein neues Level zu bringen. Nach diesem wohl jeden von uns beeindruckenden Vortrag, trat Klaus wieder in Aktion. In einer riesigen Stahl-Feuerschale hatte er mit reichlich Holz den Grill „angeworfen“ um unsere mitgebrachten Würste und Steaks zu grillen. Dazu gab es verschiedene leckere von Christel zubereitete Salate, Holzofenbrot, Zapfbier und diverse „Schnäpsle“. Einige lustige Grillsprüche machten an diesem Abend auch noch die Runde.Hier sind einige: Klaus – „Der Herr der Zange“ 33 Mann mit Grill, sucht Frau mit Kohle Griller sucht Grille Alles unter 400 Gramm ist Carpaccio Leben ohne Bratwurst ist möglich, aber sinnlos Solange mir der Schal noch passt, mache ich keine Diät
RMC Mittelbaden e.V. Nr. 76 WIR Das ist Christels Heiligtum – „Der Hofladen“. Ich sage nur: „Klein, aber fein.“ Hier gibt es eine große Palette an natur-belassenen Produkten wie Honig (aus eigener Imkerei), Edelbränden und Likören. Einige andere regionale Spezialitäten wie Naturseife und Kernöle stehen dort zum Verkauf bereit. Hier war natürlich fast immer Hochbetrieb. So auch am Sonntagmorgen, wo sich viele noch mit diversen „Feinheiten“ eindeckten. Ein abschließendes Gruppenbild und ein herzliches Dankeschön an Christel und Klaus für ein wirklich grandioses Wochenende – danach begann die allgemeine Heimreise. 34
RMC Mittelbaden e.V. Nr. 76 WIR Obsthof Berger, Hesselbach 28, 77704 Oberkirch-Hesselbach, Telefon: 07802 5242 Unser Betrieb ist ansässig in der sonnenverwöhnten Ortenau in Oberkirch/ Renchtal und bietet Ihnen eine große Palette an naturbelassenen Produkten wie Honig, feine Edelbrände, Liköre und andere regionale Spezialitäten. Eingebettet zwischen den Ausläufern des Schwarzwalds und Rebhängen, liegt unser Obsthof im Südwesten Deutschlands. Nicht nur Schnapsbrennen hat bei uns lange Tradition, auch unser aromatisches Obst wird mit viel Freude und Liebe zu verschiedensten Köstlichkeiten weiterverarbeitet, zu feinen und erlesenen Spirituosen. Liebe Camper Gerne dürft Ihr euch bei uns melden, wir sind Gastgeber von Landvergnügen seit 2021 und freuen uns über jeden Anruf. Telefonische Anfrage ist erwünscht. Werbung 35
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